Die Stoffe in Aphtosa desinfizieren die Schleimhäute und helfen bei der Erneuerung defekter oder verbrauchter Schleimhäute. Schleimhäute sind Häute, die Schleim produzieren. In diesem Schleim befinden sich Wasser, Mucin, Säuren, Saccharide, Abwehrstoffe des gesamten Immunsystems. Sie dienen der Anfeuchtung, der Desinfektion, der Reinigung und Erwärmung der Atemluft. Weitere Aufgaben sind Einspeicheln, Aufschließen, Vorverdauen, Verdauen, Transportieren, Ausscheiden. Zerstörungen und Entzündungen in diesen Schleimhäuten sollten schnell repariert werden. Dabei hilft Aphtosa.
Anwendungsgebiete aus der Praxis
Eine aussagekräftige Indikation darf an dieser Stelle nicht genannt werden, aber in der Praxis hat sich dieser homöopathische Arzneimittelkomplex bei folgenden Themen oder Organen bewährt:
Mundschleimhaut, Zahnfleisch, Lippen, Mundwinkel, Mundgeruch, After, Flora, Unterleibsschleimhäute, natürliches Antibiotikum, Eingriffe im Zahnraum, Magenschleimhaut, Darmschleimhaut, Unterleibsschleimhaut, Nieren- und ableitende Harnwege
Dosierung
- akut: mehrmals täglich 10 Tropfen fast pur (wenig Wasser) in den Mund geben und spülen. Danach ausspeien. Keine Angst vor dem Verschlucken. Die Tropfen können den Magen nicht schädigen, sondern wirken dort wie im Mund weiter.
- Regeneration: mit einer zweiten Gabe mit 10 Tropfen wiederum spülen, dann aber mit Wasser schlucken. Das kann und sollte 2 – 3 x täglich wiederholt werden
Zusatz-Tipp: Frauen geben 15 – 20 Tropfen Aphtosa auf einen Tampon, der zuerst mit einigen Tropfen Olivenöl getränkt wurde und helfen damit der Scheidenflora zur Milieuregulation. Bei Hämorrhoiden wird zuerst etwas Olivenöl und danach einige Tropfen Aphtosa in den After gerieben.