Absinth oder Wermut ist schon seit der Antike als Heilmittel bekannt. Die Griechen haben dieses Kraut nach der Jagdgöttin Artemis benannt. Artemisia Absinthium. Im Mittelalter wurde es von Hildegard von Bingen ausführlich beschrieben. Demnach wird es als förderlich für Appetit, Verdauung und Menstruation beschrieben. Im Begriff „Wermutstropfen“ drückt sich aus, wie bitter die Auszüge dieses Krauts sind. Also auch Absinth-Tropfen sind bitter. Spruch: „Was bitter dem Mund, ist dem Magen gesund“. Absinth von Vitafolia wirkt nach dem Essen wie ein Digestiv.
Anwendungsgebiete aus der Praxis
Eine aussagekräftige Indikation darf an dieser Stelle nicht genannt werden, aber in der Praxis hat sich dieser homöopathische Arzneimittelkomplex bei folgenden Themen oder Organen bewährt:
Magenschmerzen, Magenvölleakut, Flatulenz, Leber, Galle, Gallenblase, Steine, Darm, Parasiten, Würmer, Maden, Bandwurm, Afterjuckreiz, Afterschmerz, Mageneingang, Brustbeinschmerz, Ischias, Schulterblätter, Verdauung, Rippenbogen, Darmträgheit, Bronchien, Zwerchfellhochstand, Atmungsenge, Mundgeruch, Schläfenschmerzen, Stirnkopfschmerzen, Augenbrauenschmerzen, Hüftschmerzen, Knieschmerzen, Schmerzen im Großzeh, Hautkrankheiten, Aggressionsabbau, Melancholieabbau
Dosierung
- akut: 4 x 20 Tropfen oder Globuli pro Tag
- Dauereinsatz: 2 x 20 Tropfen oder Globuli gelten als Dosis für einen „guten Bauch“
- hartnäckige Fälle: bis zu 2 x 80 Tropfen oder Globuli lösen gerade bei Parasitenbefall erst die Belastung. Lange einnehmen, nicht nachlassen, mehrere Monate!
Die angegebenen Mengen mögen Homöopathen und Anwendern von homöopathischen Produkten zuviel erscheinen, doch zum Erreichen des Ziels sind diese Mengen erforderlich.