Definition
Würmer sind überall. Bei Katzen gibt es den Katzenbandwurm, bei Hunden gibt es den Hundebandwurm, bei beiden gibt es den Fuchsbandwurm. Daneben gibt es noch eine riesige Vielfalt von Würmern und anderen Parasiten, die so gut wie in keinem Labor gefunden wird oder werden kann.
Viele dieser Parasitenformen werden auch auf den Menschen übertragen. Fatal ist, dass nur wenige dieser Arten im Stuhllabor gefunden wird oder werden kann.
Parasitenformen, die nicht im Stuhl zu finden sind, müssen sich woanders aufhalten. Sie leben in anderen Geweben im Organismus nicht vom Darminhalt, sondern vom Blut oder vom Eiweiß des Wirtes in allen Organen, die der Körper bietet.
Das größte Problem scheint darin zu bestehen, dass einmal angelegte Zysten und Blasen in allen Körpergeweben wie Lunge, Gehirn, Muskeln, Rückenmark, Leber u.a. mit anfangs inaktivem Inhalt sofort aktiviert werden, wenn „Mutterwürmer“ zu Grunde gehen. Die „Intelligenz“ der Würmer scheint darin zu bestehen, dass sie für dauerhaften Nachwuchs sorgen. Damit ist der Fortbestand der Spezies gewährleistet.
Empfehlung
Würmer. Chemische Antiwurmmittel können und dürfen nur im Darmlumen wirken. Sie dürfen die Darmschranke nicht überwinden. Wenn diese Mittel in die Körperorgane penetrieren würden, würde die Toxizität des Antiwurmmittels große Komplikationen hervorrufen, was bis zum Eiweißschock führen könnte. Wenn solche Komplikationen auftreten, dann kann davon ausgegangen werden, dass Läsionen, also Wunden, im Darm zu finden sind.
Wichtiger Grundsatz: Es gibt weder bei Menschen noch bei Tieren ein hinreichend arbeitendes Abwehrsystem gegen Würmer!
Vetfolia Helmivet und Vetfolia Oxyvet von Vetfolia sind Antiwurmmittel, die diese Schranke überwinden können ohne Schäden anzurichten. Beide Mittel haben bewiesen, dass selbst hartnäckiger Wurmbefall beseitigt werden kann.
Beide Mittel müssen über mehrere Wochen ohne Unterlass mit 2 x täglich 30 Globuli bei Katzen, 2 x täglich 50 Globuli bei größeren Hunden oder 2 x täglich 60 (mitunter auch 80) Globuli bei Großtieren gegeben werden. Diese homöopathischen Mittel führen dazu, dass ein Parasit erkennen lernen muss, dass seine Nachkommenschaft erheblich gestört wird. Der Sinn der Arznei ist:
„Der Wurm selbst muss die Entscheidung treffen, den Wirt zu verlassen.“
Die Auswanderung kann über den Darm, über den Harn, über die Lunge, über den Mundschleim, über die Rachendrüsen, über die Analdrüsen und über die Haut erfolgen.
Dass es in diesem Zusammenhang zu örtlichen Reizungen und Entzündungen kommt, ist einsehbar.
Dass diese „Entzündungen“ aber nicht Infekt bedeuten, muss kalkuliert werden.
Achtung: Wenn Ziegen, Schafe, Rinder und andere Tiere oder Produkte aus diesen Tieren zum menschlichen Verzehr vorgesehen sind, also auch Milch und Käse, dürfen sie keine Homöopathischen Arzneimittel erhalten. Nutztierbesitzer kennen dieses Gesetz.