Definition
Für äußere Ohrentzündungen gelten Ohrmilben, Bakterien, Pilze, Bissverletzungen, Kratzverletzungen durch eigene oder fremde Krallen, Warzen, Tumore oder sogar Ohrschmalz als Ursache.
Ohrentzündungen können direkt sichtbar sein oder sie werden durch Verhaltensstörungen des Tieres gezeigt:
- Sekret aus dem Gehörgang und stinkender Geruch
- Kratzen an den Ohren
- Kopfschütteln und Schlagen mit den Ohren um Störendes loszuwerden
- Mit den Ohren über den Boden reiben und schaben
- Kopfschiefhalten, die gestörte Seite wird dabei meist nach unten gehalten
- Wegziehen oder Wegzucken des Kopfes bei Berührung
- Jammern, Jaulen, Miauen, Fiepen
- Das Innere des Ohres, des Gehörgangs ist rot oder/und schmutzig
Bei einer Ohrenentzündung ist der Gang zum Tierarzt oft notwendig. Mit einem Abstrich kann der Arzt vielleicht feststellen, ob Parasiten die Ursache für die Ohrenentzündung beim Hund sind. Milben, Pilze, Bakterien, Viren oder Fremdkörper sollten entsprechend entfernt werden. Entsprechende Medikamente.
Wir raten zusätzlich zur Einnahme von immunsteigernden Homöopathika. Oft reichen diese Mittel alleine zur Besserung der Situation.
Empfehlung
Mit Wasserstoffperoxid 3%ig (Apotheke-Reformhaus) lassen sich 2 – 3 x täglich Wunden betupfen. Das schmerzt nicht sonderlich, zerstört aber unproblematisch Bakterien der Wundoberflächen und Wundränder.
Vetfolia Immuvet 3 x tgl. 5 – 10 Globuli für Kleintiere; 2 x tgl. 30 Globuli für Großtiere (deutliche Stärkung der Abwehrlage)
Vetfolia Fellvet 3 x tgl. 5 – 10 Globuli für Kleintiere; 2 x tgl. 30 Globuli für Großtiere (Stärkung von Fell, Haut und Gewebe)
Bei Parasitenbelastung unbedingt mit Vitafolia Helmivet behandeln. 2 – 3 x tgl. 10 – 30 Globuli einflößen (je nach Tiergröße)