Definition
Die Staupe ist eine hoch ansteckende Viruserkrankung der erdgebundenen Fleischfresser wie wie Fuchs, Wolf, Dingo, Kojote, Schakal, Frettchen, Nerz, Wiesel, Waschbär und Seehund.
Seit Einführung der Impfung um 1960 war Staupe die verlustreichste Virusinfektion des Hundes. Bei mangelhaftem Immunsystem kann es auch heute noch zu flächenhaften Verbreitungen kommen. Hunde jeden Alters können erkranken, jedoch sind vor allem junge Hunde zwischen drei und sechs Monaten, ungeimpfte oder immununterdrückte Tiere betroffen. Die Impfung gegen Staupe gehört zu den sogenannten Pflichtimpfungen (Core-Impfungen), die jeder Hund erhalten sollte. Diese Viruserkrankung kann jeden Hund treffen. Katzen können angesteckt werden, erkranken daran scheinbar nicht. Das Virus wird meist über das Maul aufgenommen. Nach der ersten Verbreitung in den Schleimhäuten sowie dem Rachenbereich wird der Virus über das Blut in alle Abwehr- und inneren Organe transportiert. Folgen sind dann Erkrankungen derAtemwege, des Verdauungstraktes, des Nervensystems, der Haut und der Zähne. Das Virus wird über Körpersekrete und Exkrete wieder ausgeschieden. Somit kann es bereits über normalen Kontakt von Hunden zur Infektion kommen. Speichel, Nasensekret, Kot sind mögliche Übertragungswege.
Symptome sind: Fieber, Nasen- und Augenausfluss, zentralnervöse Erscheinungen als Staupe-Tic, Zahnveränderungen mit Staupe – Gebiss, Exantheme der Haut und Pfoten-Ballenveränderungen. Durchfall und Erbrechen finden sich meist.
Da es sich ein geschwächtes Immunsystem vorzuliegen scheint, gilt hier der Ansatz der homöopathischen Praxis.
Empfehlung
Vetfolia Immuvet enorme Steigerung des Immunsystems
Vetfolia Oxyvet Schutz der inneren Organe, Leber, Milz, Nieren
Vetfolia Nasovet alle Schleimhäute der Luft-Atemwege und von Nieren-Blase
Vetfolia Digestivet alle Schleimhäute des Magen-Darm-Traktes
Weil die Erkrankung umfassend ist, sollten alle vier Arzneimittel gleichzeitig eingesetzt werden.
Akutinfekt braucht auch Akutbehandlung:
5 x täglich je 20 Globuli
Die Einnahme kann übers Futter oder übers Wasser geschehen. Jedes Tier hat da seine Eigenheiten.
Sehr wichtig: Wenn ein Tier diesen Infekt hat, müssen alle anderen Tiere ebenfalls wie oben beschrieben behandelt werden und vor allem geimpft sein oder werden.