Definition
Katzen gelten als distanziert und eigenbrötlerisch. Dabei ist die Besitzerin oder der Besitzer für die Tiere wichtiger als gedacht. Manche Forscher vergleichen die Bindungsfähigkeit von Katzen sogar mit der von Kleinkindern. Gut, dass es Frauchen gibt.
Amerikanische ForscherInnen beobachteten das Verhalten von jungen Katzen und deren Besitzern. Dabei zeigte sich, dass sich Katzen offenbar auf ähnliche Weise an ihre menschlichen Bezugspersonen binden wie kleine Kinder an ihre Eltern.
Die Studienautoren folgern aus ihren Beobachtungen, dass die Art der Bindung bei Katzen auch genetisch beeinflusst wird. Die Forscher belegen, dass das Bindungsverhalten von Katzen über ihre Jugend hinaus stabil bleibt.
Das Vorurteil von der scheuen und distanzierten Katze hat demnach einen anderen Hintergrund.
Für die Tiere sind die Besitzer eine Quelle von Trost und Sicherheit. Das Vorurteil, alle Katzen seien scheu und distanziert, kann demnach nicht gehalten werden.
Sehr scheue oder krankhaft scheue Tiere lassen sich in ihrem Verhalten positiv beeinflussen, wenn sie spüren, dass es Ihnen mit dieser Bindung gut geht.
Empfehlung
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Zweimal täglich je 10 Globuli reichen in der Regel aus. Die Globuli können übers Futter oder übers Wasser verabreicht werden. Wenn ein Kügelchen verloren geht, ist das nicht schlimm.