Definition
Wenn man weiß, warum man umgeknickt ist, gibt es wenigstens eine Erklärung. Wenn dieses Umknicken jedoch schon stattfindet, wenn lediglich ein kleines Steinchen auf dem Weg liegt, ist das eher bedenklich. Dieses viel zu schnelle Umknicken drückt nach unseren Praxiserfahrungen aus, dass der Reflexbogen im sakralen und lumbalen Wirbelsäulenbereich, also im unteren Rücken, gestört ist.
Die nervliche Meldung aus den Füßen (afferente Meldung) kommt somit verzögert an oder sie wird nur verzögert (efferent) weitergegeben. Dieser Verzögerung ist zu verdanken, dass die Füße bzw. die Muskeln der Beine und Füße reflektorisch fehlerhaft arbeiten. Auch, wenn es nur um Bruchteile von Sekunden geht.
Anders verhält es sich, wenn zum Beispiel beim Trampolinspringen nicht genügend auf die Fußstellung geachtet wird oder noch schlimmer, wenn mehrere Kinder gleichzeitig auf einem Trampolin springen. Der durch ein anderes Kind ausgelöste rückschnellende Schwung der Sprungmatte kann von den Sprungnerven des anderen Kindes nicht schnell genug „berechnet“ werden. Hinzu kommt eine zunehmende Müdigkeit in den Nerven des motorischen Nervensystems.
Die Nervenleitgeschwindigkeit der Muskelnerven liegt zwischen 60 und 120 Meter pro Sekunde. Manche gehen sogar von 300 Metern pro Sekunde aus. Wenn durch spürbare oder nicht spürbare Störungen in den Unterbauch-organen oder durch eine auch nur leichte „Verschiebung“ von Wirbeln im Lendenbereich die Nervenleitgeschwindigkeit halbiert wird, kommt an der Muskulatur des Erfolgsorgans der Arbeitsbefehl auch nur verzögert an. Die Folge ist eine fehlerhafte Koordination der Füße: Umknicken!
Selbst wenn kein Umknicken vorliegt, sondern nur das Gefühl, dass ein Gelenk umgeknickt sei, sieht die Behandlung genauso aus wie beim Umknicken.
Empfehlung
In unserer Praxis behandeln wir mit Mitteln von Vitafolia:
Vitafolia Petrol; Vitafolia Myowa; Vitafolia Statik
alle drei Mittel 2 x täglich 40 Tropfen oder Globuli einnehmen