Definition

siehe auch unter Oberschenkelschmerzen

Beinschmerzen werden bei Kindern ausnahmslos aufs Wachstum geschoben. Ja, geschoben, denn das Wachstum verursacht keine Beinschmerzen. Es muss ein anderer Grund gesucht und gefunden werden.

Luisa hat schon seit zwei Jahren Schnupfen und die Nase verstopft. Ein Allergietest hat aber kein greifbares Ergebnis gebracht. Trotzdem wurden alle Teppiche aus dem Haus verbannt. Geändert hat sich trotzdem nichts. Eine Erstuntersuchung in unserer Praxis ergab, dass nicht wirklich eine Allergie vorlag. In der Befragung stellte sich heraus, dass die Siebenjährige dauernd über Schmerzen in ihren Beinen klagte. Das war schon häufiger ein Thema beim Kinderarzt. Da das Mädchen relativ groß gewachsen ist, war die Diagnose ganz klar: Wachstumsschmerzen.

Beinschmerzen werden auf Befragung äußerst häufig genannt. Blasenentzündungen oder Blasenreizungen finden sich vielfach gepaart mit Unterleibsschmerzen, die als Bauchschmerzen geschildert werden. Über den sogenannten Blasenmeridian setzen sich die Schmerzen in den Nacken und den hinteren Schädel fort und enden über den Augen zur Nasenwurzel hin. Dort sitzt nun ein chronischer Schnupfen, der nicht wirklich einer ist.

In Begleitung finden sich Mittelohrentzündungen und Trommelfellspannungen bis hin zu Paukenergüssen, die mit Paukenröhrchen therapiert werden. Beinschmerzen bei Kindern sind also meist keine Muskelerkrankungen, keine Überanstrengungen der Beine, sondern chronische Entzündungsvorgänge im kleinen Becken.

Empfehlung

Vitafolia Petrol  3 x täglich 40 Globuli einnehmen
Vitafolia Stirnase  3 x täglich 40 Globuli einnehmen
Vitafolia Exhelmin 3 x tgl. 50 Globuli (Leber-Stoffwechsel-Parasiten)Vitafolia Kisan 3 x täglich 1 Teelöffel Saft einnehmen
oder
Vitafolia Sport 2 – 3 x tgl. 1 Kapsel (wenn die Kapsel zu groß ist, öffnen und in Saft trinken
Die Beinschmerzen sollten sich sehr schnell bessern. Eine anfängliche Wiederentzündung der Blase oder der Nasennebenhöhlen kann folgen. Beides verschwindet sehr rasch, wenn einfach weiter eingenommen wird.

Siehe auch unter dem Thema: Wachstumsschmerzen bei Kindern

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