Definition
Verhornungen der oberen Hautflächen treten vornehmlich an lichtexponierten Stellen auf. Stirn, Schläfen, Glatze, Handrücken. Besonders betroffen sind hellhäutige Menschen, die in der Kindheit viele Sonnenbrände durchgemacht haben. Die sogenannte aktinische Keratose zählt zu den Präkanzerosen, ist also noch nicht Krebs, könnte es aber werden. Deshalb sollten solche Veränderungen frühzeitig fachärztlich abgeklärt werden, weil sich der sogenannte weiße Hautkrebs, das Basaliom daraus entwickeln kann.
Notfalls werden diese Stellen operativ oder per Laser entfernt. Bei der seborrhoischen Keratose, den sogenannten Alterswarzen, handelt es sich um gutartige Tumore der Haut. Diese Form der Veränderung tritt meist erst über 50 auf. Dabei können diese flachen Warzen klein bleiben oder sich auf Größen mit einem Durchmesser von bis zu 5 Zentimetern ausweiten. Sogar große Hautareale, wie der komplette Rücken können von einer solchen Flachwarzenlandschaft übersät sein. Verhornungen der Fersen zählen unmissverständlich zur Psoriasis, der Schuppenflechte.
Diese Fersenverhornungen kann man nur „klein“ halten mit wöchentlichem Hobeln und einer Salbe, die die verhornenden Flächen weich halten. Zum Beispiel Schrundensalbe von Pharma-Liebermann.
Empfehlung
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