Stirnase ist Stirn und Nase. Diese Höhlen saugen den ganzen Tag die Umgebung auf. Darin sind Infekte jeder Art, darin sind Düfte und Parfüms, die den Schleimhäuten gar nicht gefallen. Darin sind Umweltgifte, die sich, riechbar oder unerkannt, eingraben. Darin sind Körpergerüche, die Krankheit verströmen und übertragen. Auf alles müssen die Höhlenschleimhäute reagieren. Reaktionen sind Schnupfen, Nasenbluten, Augenbrennen, rote Augen, Hustenreiz, Husten, Reizblase und Blasenentzündung. Intakte Höhlenschleimhäute können allem mit Schleim begegnen. Stockt der Schleim, spricht das für eine Überforderung. Salzwasser und Emser Sole können die Situation erleichtern. Stirnase kann die Umgebungsgifte nicht verhindern, aber es kann die Aktivität der Schleimhäute in Gang setzen und in Gang halten
Anwendungsgebiete aus der Praxis
Eine aussagekräftige Indikation darf an dieser Stelle nicht genannt werden, aber in der Praxis hat sich dieser homöopathische Arzneimittelkomplex bei folgenden Themen oder Organen bewährt:
Stirn, Stirnhöhle, Nase, Nasenbluten, Blase, Blasenentzündung, Schleimhauteinrisse in Nase und am Mund, Kiefer, Ohren, Augen, Geschmacksstörung, Geruchsstörung, Speichelfluss-Störung, Luft, Atmung, Atemluft anwärmen, anfeuchten, reinigen, Nase oben – Blase unten (im Deutschen ein schönes Wortspiel, weil beide oft gleichzeitig und miteinander reagieren) Körperöffnung oben, Körperöffnung unten, Reiz oben – Reiz unten, Niesreiz und Reizblase
Praxisvorschläge zur Dosierung
- Allgemein: 3 x täglich 30 Tropfen oder Globuli
- Akut: 5 x täglich 30 Tropfen oder Globuli oder noch häufiger bis 8 mal
- gleichzeitiger Blasenreiz: zusätzlich Petrol: 5 x 30 Tropfen oder Glob