Drosera, das kenn ich, wird immer schon bei Husten eingesetzt. Eine Domäne der Homöpathika allgemein ist, Schwachstellen im Organismus zu erkennen und ihn aufzufordern, sich zu wehren. Diese Grundforderung an homöopathische Komplexmittel gilt auch für Vitafolia-Drosera. Anfangs können homöopathische Arzneimittel scheinbar „krank machen“, was aber keine neue Erkrankung ist. Man erkennt an dieser Reaktion lediglich, dass der Körper noch in der Lage ist, seine Abwehr einzusetzen. Wenn von Patienten geklagt wird, das ein oder andere Mittel sei unverträglich, weil sie krank würden, so ist dem zu entgegnen, das dieses Krankwerden oder sogar Fieber nicht Ausdruck von Schwäche, sondern von Stärke ist. Der Organismus kommt endlich wieder in die Lage, eine Reaktion zu zeigen, die ihn letztendlich gesunden wird. Lassen Sie zu, dass der Körper sich reinigen will!
Anwendungsgebiete aus der Praxis
Eine aussagekräftige Indikation darf an dieser Stelle nicht genannt werden, aber in der Praxis hat sich dieser homöopathische Arzneimittelkomplex bei folgenden Themen oder Organen bewährt:
Enzündungen in Lunge, Bronchien, Rachen und Nase, Schwellungen von Schleimhaut, Auswurf von Schleim, anfängliche Atmungshemmnisse verschwinden, Rippenbogen- und Rippenschmerzen, Schmerzen der Schulterblätter, Drüsenschwellungen, Drüsenschmerzen, Lymphe, Lymphdrüsen, Milzschmerzen, Milzmegalie gleich Milzvergößerung, Mandelschmerzen
Dosierungsvorschläge:
- Verbesserung des Atemvolumens: 3 x täglich 30 Tropfen oder Globuli
- akute Entzündung von Lunge und Bronchien: halbstündlich 10 – 20 Tropfen oder Globuli (Es ist ein Erlebnis, wie schnell sich ein Organismus reinigen kann). Phantastische Rückmeldungen gerade bei Kindern.